News der Trainingsgemeinschaft DLRG - Delphin77 Herzogenaurach

Dez 1, 2011

Deutsche Meisterschaften der Masters in Berlin


HERZOGENAURACH - Nachdem es im letzten Jahr bei den 1. Deutschen Kurzbahnmeisterschaften (25m– Bahn) in Bremen einen unerwarteten Medaillenregen für die Masters (ab AK 20) des Delphin Herzogenaurach gegeben hatte, wollte es das Seniorenteam dieses Jahr erneut wissen.

Man fuhr am Freitag mit einem Kleinbus der Stadt zu den 2. Deutschen Kurzbahnmeisterschaften nach Berlin. Letztere fanden im Schwimmzentrum am Prenzlauer Berg statt, welches in einer riesigen Halle mit einem in zwei 25m-Becken aufteilbaren 50m-Becken für Sportwettkämpfe, einem großen Sprungbecken und seitlich davon eine Etage höher mit einem weiteren 50m-Becken aufwarten kann.


Auch wenn das Team von Delphin Herzogenaurach dieses Mal kleiner war und zusätzlich den krankheitsbedingten Ausfall ausgerechnet der schnellsten Kraulerin Julia Teufel zu verkraften hatte – damit fielen auch die beiden gemeldeten Damenstaffeln aus inklusive ein erwarteter 3. Platz über 4x50m Brust – können sich die Ergebnisse im Vergleich zum Vorjahr durchaus sehen lassen: zwei Gold-, vier Silber-, drei Bronzemedaillen, zwei neue Vereinsrekorde und neue persönliche Bestzeiten sowie eine Silbermedaille im Fünfkampf. Dabei war die Konkurrenz heuer viel stärker und zahlreicher. Insgesamt nahmen rund 1200 Schwimmer mit 3500 Meldungen teil.

Erfolgreichster Schwimmer war wieder Peter Stockhammer in der AK 65. Bei acht Starts und fast gleichen Zeiten wie 2010 holte er über 100m Schmettern und 100m Brust die beiden Gold- sowie über 100m Lagen, 50m Schmettern und 50m Brust drei der vier Silbermedaillen. In der Fünfkampfwertung (100m Lagen und die 4 50m-Disziplinen) reichte es dieses Mal nur zum 2. Platz.

Wesentlich besser als 2010 schnitten die Jungsenioren ab. Karin Schubert (AK 20) übertraf sich selbst mit nicht erwarteten tollen Zeiten und dementsprechenden Ergebnissen. Sie verbesserte über 100m Schmettern ihre persönliche Bestzeit mit 1:06,53 min., belohnte sich mit der Silbermedaille und stellte auch einen neuen Vereinsrekord auf. Sie und Andi Kergaßner (AK 25) teilten auch die Bronzemedaillen untereinander auf. K. Schubert wurde über 50m Schmettern in 30,32 sec. Dritte, während A. Kergaßner auf seinen Spezialdisziplinen übe 50 und 100m Brust mit jeweils einem 3. Platz dominierte und dabei mit 30,58 sec. bzw. 1:06,85 min. Zeiten erreichte, die ein Großteil der Schwimmer nicht einmal über die Freistildisziplinen schafft.

Seine beiden 6. Plätze über 50 und 100m Freistil mit ebenfalls neuen Bestzeiten von 24,84 sec. bzw. 53,97 sec. – letzteres zugleich neuer Vereinsrekord – vervollständigten seine hervorragende Gesamtleistung. Nicht mehr auf das Siegespodest reichte es bei ihm trotz neuer Bestzeit über 100m Lagen in 1:00,92 min. und für Fabian Scheler (AK 30) über 100m Brust in 1:10,60 min. Innerhalb der großen Teilnehmerfelder erkämpften sich beide immerhin den 5. Platz.

In den weiteren Disziplinen landeten die bereits erwähnten Teilnehmer sowie Golda Schugmann, Sabine Nordhardt, Fabian Günther (alle drei AK 20) und Daniel Scheler (AK 25) im großen Mittelfeld. Mit neuen persönlichen Bestzeiten überzeugten aber Golda Schugmann auf den beiden Brustdisziplinen und Sabine Nordhardt auf den zwei Freistilstrecken, 100m Rücken und 100m Lagen.